Das Projekt „Leben zwischen den Welten“ behandelte die Thematik von Flüchtlingen, die sich durch die bildnerische Kunst ausdrücken soltlen. Sprachbarrieren und Ängste wurden abgebaut, Selbstständigkeit, Kontaktfähigkeit und das Zurechtfinden in ihrem sozialen Umfeld vor Ort gefördert.

 

Ziel dieses Projektes war es, mit Flüchtlingen in den drei Bremerhavener Übergangseinrichtungen, eine Innenwand in einem Gemeinschaftsraum mit Fassadenmalerei zu gestalten.

Durch einen Malkurs, der vor Ort in jeder Einrichtung stattfand und von einem Künstler geleitet wurde, wurden die hierfür benötigten Arbeitsabläufe den TeilnehmerInnen näher gebracht.

Wir konnten diese Menschen motivieren, ihre eigenen Gedanken, Gefühle, Wünsche und Ideen mit Stift und Pinsel auf Papier und Leinwänden zum Ausdruck zu bringen. Die Arbeitsabläufe wurden von uns schriftlich und in Bildern dokumentiert.

Beim Arbeiten in der Gemeinschaft wurde durch diese Aktivitäten beiläufig die deutsche Sprache vermittelt. Indem die Flüchtlinge lernten, Farben, Werkzeuge, Formen und Bilder zu beschreiben, wurden sie mit alltäglichen, immer wiederkehrenden Arbeitsabläufen vertraut und konnten so besser damit umgehen.

Am Ende des Projektes „Leben zwischen den Welten“ fand eine Präsentation und Ausstellung – von der Ideenfindung über die Fertigstellung bis zur Einweihung des Wandgemäldes – statt. Weiterhin wurden die entstandenen Objekte in einer Broschüre veröffentlicht.




Ansprechpartnerin: Frau Brigitte Bogumil-Puchert
Elbinger Platz
27570 Bremerhaven
Telefon: 0471 – 95845480
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