Menschen ohne dauerhaftes Bleiberecht haben keinen Anspruch darauf, einen (Alphabetisierungs-) Integrationskurs zu durchlaufen. Aber erst die Beherrschung der Schriftsprache und das Vorhandensein grundlegender Sprachkenntnisse ermöglichen eine echte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Bedeutsam ist der Erwerb dieser Kompetenzen aber nicht nur für die Teilnehmer/-innen selbst, sondern auch für deren Kinder. Indem die Eltern Zugang zur Schriftsprache erhalten, sind ihnen erheblich mehr Möglichkeit gegeben, die eigenen Kinder zu fördern.


Das Projekt verfolgte vom 01.12.2010 bis zum 31.05.2011 u. a. folgende Ziele:

  1. Verbesserte Sprach- und Sozialkompetenz durch Alphabetisierung
  2. Verbesserung der sprachlichen Kompetenz als Vorbereitung auf eine mögliche berufliche Integration
  3. Verbesserte Orientierung und Horizonterweiterung im Sozialraum u. a. durch geeignete Exkursionen bspw. zu Museen und Einrichtungen in Bremerhaven, wie z.B. Parks oder dem Gesundheitsamt
  4. Erhöhung der Lebens- und Bewältigungskompetenz
  5. Erhöhung der Lernkompetenz durch Unterrichtung in sinnvollem Lernen,
  6. Verbesserung der allgemeinen Motivation bei der Zielgruppe
  7. Überwindung von Isolation
  8. Animierung und Begleitung zu mehr Eigeninitiative


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