Projektlaufzeit: 01.06.2011 – 31.12.2011

Sprache ist das A und O für Verständigung und Verständnis zwischen den Migranten und ihren deutschen Nachbarn. Wer aber als Flüchtling in Deutschland Zuflucht sucht, hat auch nach dem Zuwanderungsgesetz keinen Anspruch auf einen Sprachkurs. Tatsächlich bleiben diese Menschen jedoch meist über Jahre oder auf Dauer hier. Um eine berufliche Tätigkeit ausüben zu können, seien es auch die einfachsten Tätigkeiten, ist das Verständnis des lateinischen Alphabetes ein Muss. Das gilt für den gesamten Lebensbereich.

Projektziele:

1. Steigerung des Selbstbewusstseins und Selbstwertgefühls der TN/Verbesserung der Lernbereitschaft

2. Verbesserung der sprachlichen Kompetenz
  • Erkennen und Erlesen von Einzelwörtern, z.B. von Schildern für die Orientierung im Alltag („Post“ u. a. m.)
  • Verbessern die eigenen Schreibfertigkeiten z.B. durch kreative Schreibanlässe oder durch das Schreiben von ‚offiziellen’ Notizen (nicht mehr nur den Einkaufszettel, sondern z.B. eine Nachricht an eine Nachbarin)
  • Erlernen alltagsrelevanter und an bekannten Situationen orientierter sprachlicher Grundmuster - zunächst durch Rollenspiele und Dialogübungen (Einkaufen, Arzt, Behörde).
3. Verbesserte Orientierung und Horizonterweiterung im Sozialraum
Das im Kurs Gelernte wird in der direkten Umwelt erprobt (z.B. Einkäufe, Erkundigung nach dem Weg, etc.)


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